In unserer Milchstraße funkeln Hunderte Milliarden Sterne. Da scheint es fast unmöglich, dass nicht einer von ihnen von einer zweiten Erde umkreist wird. Tatsächlich konnten wir lange Zeit überhaupt keine Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sichten, weil sie zu weit entfernt waren. Inzwischen wissen wir zwar von Tausenden "Exoplaneten" - doch wie viel wissen wir wirklich über sie? Bevor wir eine dieser fernen Welten zu unserem "Planet B" erklären, müssen wir grundlegende Fragen beantworten: Gibt es dort feste Oberflächen, flüssiges Wasser oder gar Pflanzen? Könnten wir die Atmosphäre atmen, ohne zu ersticken? Obwohl diese Fragen aus Lichtjahren Entfernung kaum zu beantworten scheinen, hat sich die Forschung genau das zum Ziel gesetzt. Die US-Astronomin Sara Seager analysiert Sternenlicht, das durch die Atmosphäre von Exoplaneten gefiltert zu uns dringt. Zugleich baut der niederländische Astronom Ignas Snellen in der Atacama-Wüste in Chile an einem gigantischen Teleskop mit, das direkte Fotos von Exoplaneten aufnehmen soll. Aber werden diese Fortschritte genügen, um eines Tages eine zweite Erde zu finden?
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