• "Guten Abend, du Schöne" - Ein Dokumentarfilm fast 50 Jahre nach einem Buch
• Helga Schubert "Die Woche danach"
• Tupoka Ogette "Trotzdem Zuhause"
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"Guten Abend, du Schöne" - Ein Dokumentarfilm fast 50 Jahre nach einem Buch Neunzehn Frauen im Alter zwischen 16 und 90 Jahren erzählen im Buch "Guten Morgen du Schöne", entstanden aus literarisch bearbeiteten Tonbandprotokollen, von ihrer Sehnsucht nach Leben, nach Liebe, nach Verstandenwerden. Sie erzählen davon, wie es weitergehen soll, und vor allem erzählen sie, was sie nicht (mehr) wollen. Erschienen ist das Buch 1977 in der DDR und 1978 in der BRD, und es wurde als Urknall verstanden. Erstmals redeten Frauen schonungslos offen über weibliche Lebenswirklichkeit in der DDR. Die Frauen im Buch heißen Erika, Gudrun oder Barbara. Maxie Wander hat die Namen frei erfunden, um die Frauen zu schützen und sie damit anonymisiert. Das war bis heute so. Der Dokumentarfilm "Guten Abend, du Schöne" gibt diesen Frauen jetzt, nach 50 Jahren, ein Gesicht und ihre richtigen Namen. Die Regisseurin Ina Borrmann hat jahrelang nach den Frauen gesucht und 12 gefunden. Einige davon erzählen im Film ihre Geschichten von damals, erzählen, wie sie Maxi Wander erlebt haben, und sie erzählen ihr Leben weiter bis ins Heute. Träume, Hoffnungen, Resümee. Entstanden ist ein abendfüllender Porträtfilm, der viel Zeitgeschichte vermittelt. "Guten Abend, du Schöne" läuft als Eröffnungsfilm bei DOK Leipzig, dem Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm, das am 26. Oktober beginnt. Helga Schubert "Die Woche danach" Wie lebt man weiter, wenn der Mensch, den man sechzig Jahre geliebt und mehr als zehn Jahre gepflegt hat, stirbt? In ihrem neuen Buch "Die Woche danach" beschreibt Helga Schubert die Tage nach dem Tod ihres Lebensmenschen, des Malers und Psychologen Johannes Helm. Es ist eine widersprüchliche Zeit, denn neben Trauer und Verlust verspürt Helga Schubert auch ein Gefühl neuer Freiheit und Selbstbestimmtheit. Und so erzählt sie in ihrem Buch nicht nur vom Abschied, sondern auch davon, wie sie in dieser "anderen Welt" weiterlebt und arbeitet.