Die 38-jährige Sabrina Hellermann bricht auf einem Empfang des Gesundheitsdezernenten Steffen Frahm zusammen. Professor Simoni, der mit seiner Verwaltungschefin Sarah Marquardt an dem Empfang teilnimmt, lässt sie in die Sachsenklinik bringen. Bei der Untersuchung stellen er und Dr. Globisch Schnittverletzungen und Narben an den Extremitäten und am Bauch der Patientin fest. Es sind die typischen Wunden, die sich Menschen mit selbstverletzendem Verhalten beibringen. Krankheitstypisch sind auch die Versuche der Patientin und ihres Ehemannes, dieses Verhalten zu verschleiern und harmlose Verletzungsursachen anzugeben. Die Ärzte sind zunächst machtlos gegen diese Taktik des Ehepaares. Julius Hellermann steht kurz vor dem seelischen Zusammenbruch. Als Pharmaunternehmer versucht er gerade, bei Sarah Marquardt eine für die Sachsenklinik aussichtsreiche Geschäftsbeziehung zu knüpfen. Er fühlt sich unfähig, seiner Frau zu helfen und steht auch in seiner Firma unter starkem Druck. Als er keinen Ausweg mehr sieht, beschließt er, sich von Sabrina Hellermann zu trennen. Erst ein Unfall, der für seine Frau katastrophale Folgen hat, löst ein Umdenken bei beiden aus. Dr. Brentano begleitet Dr. Eichhorn zu einem geburtsvorbereitenden Kurs, um ihr dort zur Seite zu stehen. Leider ist er dabei mehr bei der Sache, als es seiner Ehefrau Arzu lieb ist.





