2022 war James Grays Film "Zeiten des Umbruchs" im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes zu sehen. Darin blickt der Regisseur auf seine Jugend als Enkel ukrainisch-jüdischer Einwanderer zurück, auf das Aufwachsen im New Yorker Stadtteil Queens der 1970er-Jahre und auf seine ersten Erfahrungen mit dem Rassismus und Antisemitismus der amerikanischen Gesellschaft. Die Reaktionen waren gegensätzlich. Diese geteilte Wahrnehmung begleitet Grays Schaffen seit 30 Jahren.
